Übergewicht macht depressiv

 Übergewicht macht depressiv

Adipositas ist mit einem erhöhten Risiko für psychische Erkrankungen assoziiert. In einer amerikanischen Studie wurde der Zusammenhang zwischen BMI und depressiven Symptomen näher untersucht.

Dazu wurden Daten in Form von Stichproben aus dem Zyklus 2005 – 2006 der National Health and Nutrition Examination Survey verwendet. Analysiert wurden die Daten von 2.439 Erwachsenen in den USA (1.325 Männer und 1.114 schwangere Frauen) im Alter von 20 Jahren und älter. Die Probanden waren entweder übergewichtig oder adipös mit einem BMI ab  25 kg/ m2. Die abdominale Fettleibigkeit wurde bei Männern ab einem Taillenumfang von 103 cm definiert und bei Frauen ab 88 cm.

Die depressiven Symptome von moderat bis schwer wurden mittels eines Patientenfragebogens ermittelt. Unter Berücksichtigung bestimmter Faktoren, wie z.B. Lebensbedingungen, demoskopische Daten, wurde ein signifikanter Zusammenhang zwischen Taillienumfang und Depressionen festgestellt.

Dabei zeigte sich, dass Erwachsene mit abdominaler Adipositas signifikant häufiger an moderaten oder schweren depressiven Symptomen litten als jene ohne größeren Bauch- und Taillenumfang.

Referenz:
Zhao G et al.: Waist circumfrence, abdominal obesity, and depression among overweight and obese U.S. adults: national health and nutrition examination survey 2005 – 2006; BMC Psychiatry. 2011 Aug 11; 11: 130
Bild: Frank Zunker, aboupixel.de

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